2019

Was ändert sich für Autofahrer 2019?

  • TÜV-Plaketten

    Alle Fahrzeuge mit einer orangefarbenen TÜV-Plakette müssen 2019 zur Hauptuntersuchung. Die grünen HU-Plaketten galten nur bis 2018 und sind 2019 nicht mehr gültig

  • Einheitliche Kraftstoffkennzeichnung

    Benzin, Diesel und gasförmige Kraftstoffe bekommen 2019 jeder ein geometrisches Symbol zugeordnet. Benzin wird mit einem Kreis gekennzeichnet, Diesel mit einem Quadrat und Gas mit einer 90-Grad-Raute. Die Symbole werden sich sowohl in Tankdeckeln und Bedienungsanleitungen als auch an Zapfsäulen und -pistolen wiederfinden. Deutschland setzt damit eine europäische Richtlinie zur einheitlichen Kennzeichnung von Kraftstoffen um.

  • Typklassen

    Für ca. elf Millionen Autofahrer ändert sich 2019 die Typklasse bei der Kfz-Versicherung. Rund 5,7 Millionen Fahrzeugbesitzer (etwa jeder Siebte in Deutschland) müssen bei der Haftpflicht mit höheren Beiträgen rechnen, etwa 5,4 Millionen profitieren von einer besseren Einstufung.

    Für den Großteil (ca. 29,5 Millionen Halter) ändert sich die Typklasse nicht.

  • Zulassung bald auch online möglich

    Eine weitere geplante Änderung betrifft die Zulassung von Kraftfahrzeugen. Ab Mitte 2019 sollen Besitzer eines elektronischen Personalausweises ihre Autos auch online ummelden und zulassen können. Das Bundesverkehrsministerium hat dafür eine Verordnung auf den Weg gebracht, die nach Zustimmung des Bundesrats im Laufe des nächsten Jahres in Kraft treten soll. "Zu den Voraussetzungen gehört, dass sich Halter mit dem neuen Personalausweis mit eingeschalteter Online-Funktion identifizieren. Künftig sollen so auch die erstmalige Zulassung neuer Wagen und Umschreibungen eines Autos bei einem Halterwechsel möglich sein.

  • Neue Radarkontrolle "Section Control" in Niedersachsen

    Das Land Niedersachsen testet 2019 mit einem neuen Streckenradar eine sogenannte Abschnittskontrolle. Die macht beim Einfahren in den Abschnitt und beim Ausfahren jeweils ein Foto vom Auto. Ergibt der Abgleich beider Bilder eine Geschwindigkeitsüberschreitung, wird ein drittes Foto mit dem Gesicht des Fahrers angefertigt, das wie ein klassisches Blitzer-Foto behandelt wird. Die Fotos von regeltreuen Fahrern werden gelöscht. Die Rechtsgrundlage wird mit dem neuen Polizeigesetz des Landes Niedersachsen geschaffen. Die Testphase für die Abschnittskontrolle läuft bis 2020

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